Schlittenhunde - Rassen |
Alaskan Husky |
Der Alaskan Husky ist etwas grösser und schlanker und hochläufiger als der bei uns
so beliebte Siberische Husky, erreicht grössere Geschwindigkeiten und ist äusserst
zäh.
Er hat sehr kurzes Fell, alle Farben sind zulässig, dichte Unterwolle und ist
ausserordentlich pflegeleicht, aber eben auch mitnichten ein Anfängerhund. Einige
der Alaska-Huskys besitzen einen typischen Sturschädel, sind ebenso wie der
Grönländer dazu geneigt, andere zu dominieren, dem Menschen gegenüber jedoch
äußerst freundlich. Sie werden meist zu Rennen eingesetzt, da sie als reine
Arbeitshunde nervlich nicht so gut belastbar sind. Rein gezüchtet wurden sie z.B.
von dem grossen George Attla.
Ich hatte das Glück, im Sommer 2003 ein Rudel von ca. 40 Alaskan Huskies besuchen
zu dürfen und die Besitzerin hat mir auch erzählt, dass sie nie daran denken würde,
mit den heutigen Siberian Huskies Rennen zu fahren. Die Alaskan wären einfach
ausdauernder und noch ursprünglicher und deshalb auch nicht für das Stadt- bzw.
normale Haustierleben geeignet.
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Alaskan Malamute |
Die Alaskan Malamutes stammen, wie der Name schon sagt, aus Alaska
und sind die größte Schlittenhunderasse. Ein Malamute
kann 800 kg in Bewegung setzen!
Damit erreicht er zwar nicht die Geschwindigkeit eines Huskies,
kann aber schwere Lasten ziehen und wurde auch ursprünglich
dafür eingesetzt.
Auch der Alaskan Malamute ist ein Rudeltier und benötigt eine
konsequente Erziehung.
Die Fellfarbe ist in der Regel schwarz-weiß oder wolfsgrau,
aber auch andere Farben können vorkommen. Die Augenfarbe ist
immer braun. |
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Grönländer |
Die Grönländer sind die einzige Hunderasse auf der Insel,
da Importe verboten sind. So hat sich im Laufe der Jahre eine Hunderasse
entwickelt, die den Lebensbedingungen angepasst ist. Damit ist der
Grönländer aber auch der rauheste und natürlichste
aller Schlittenhunde und sollte nicht im Haus gehalten werden. Ausreichend
Bewegung ist natürlich auch ein Muss.
Auch beim ihm ist Aufgrund seines starken Charakters ein konsequenter
Halter und eine ebensolche Erziehung nötig.
Außer Albino-weiß werden alle Fellfarben anerkannt,
die Augen sollten braun sein. |
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Lappenspitz (Lapinkoira) |
Der Lapinkoira, der sogenannte Lappenspitz, eignet sich sowohl
zum Bewachen und Treiben von Herden (Rentiere) als auch hervorragend
am Schlitten. Sie sind etwas kleiner als Huskys, die Färbung des
Fells ist auich etwa die Gleiche, allerdings ist das Fell lang und
buschig mit sehr viel Unterwolle und äußerst pflegeaufwendig.
Die Rute ist stark geringelt und wird über dem Rücken getragen. Die Augenfarbe
differiert zwischen braun und blau, auch bicolor Augen möglich, jedoch nicht
erwünscht. Der Lapinkoira ist ein sehr verschmuster, anhänglicher Hund und ist
seinem Menschen treu ergeben, jedoch auch im Rudel gut zu halten. Er neigt ebenfalls
leicht zur Dominanz, ist jedoch gelehrig und lernt mit Freude.
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Samojede |
Der Samojede ist ein typisch nordischer Spitz mit Ringelrute, spitzen
Stehohren und spitzem Fang. Seine Fellfarbe ist immer weiß
oder biskuitfarben.
Da er nicht zu den schnellsten Schlittenhunderassen zählt,
ist er selten bei Schlittenhunderennen anzutreffen. Er ist jedoch
ausdauernd, stark und genügsam.
Laut Rassestandard darf der Samojede keine blauen Augen haben und
die Nase sollte schwarz sein, braun wird jedoch auch akzeptiert.
Der Samojede gehört zu den Hunderassen, die aussehen, als ob
sie lächeln, wenn sie die Schnauze leicht öffnen.
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Siberian Husky |
Die Siberian Huskies sind ohne Zweifel die beliebteste Schlittenhunderasse.
Das liegt zum großen Teil an ihrem Aussehen: Schwarz- oder
braun-weißes Fell und die zum Teil stahlblauen Augen haben
ihn zu einem Modehund gemacht.
Ohne Aggressionen gegenüber Menschen geboren sind die Siberian
Huskies außerordentlich freundlich. Darüber darf man
aber nicht vergessen, dass es in erster Linie Rudelhunde sind. Sie
benötigen einen Kenner als Halter, der die Rangordnung festlegt
und sein Wesen kennt. Der ausgeprägten Jagdtrieb und der Bewegungsdrang
muss dem zukünftigen Halter bewusst sein. Beachtet man jedoch
all das, sind sie jedoch unvergleichliche Begleiter und Freunde.
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Westsibirischer Laika |
Eigentlich zur Jagd gezüchtet, sind die Westsibirischen Laikas aber auch am Schlitten
absolute Klasse...
Leider ist über diese Hunde hier noch nicht allzuviel bekannt. Sie sind schlank,
feingliedrig, sehnig, haben einen ungeheuren Jagdtrieb, aber auch ein gutes Rudel-
und Sozialverhalten.
Das Fell ist eher kurz, alle Farben zugelassen ausser braun, Augen immer dunkelbraun,
stark geringelte Rute, die auf dem Rücken oder seitlich getragen wird. Vom Wesen her
sehr sensibel, brauchen aber durch ihre Nervigkeit eine feste Hand und Konsequenz,
sind ihren Menschen engstens verbunden und haben - ähnlich wie Grönländer - auch
einen starken Beschützerinstinkt ihrem Rudel/Menschen gegenüber. Sie sind geselling
und leiden sehr, wenn sie allein sind, daher sollten sie im Rudelverband oder im
Haus zusammen mit ihren Menschen gehalten werden.
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Dankeschön |
| An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Lana
und Pete von www.brotherhood-of-wolf.com
für die Infos über einige Rassen und die Bilder. |
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Eine Rasse fehlt? |
Gerne nehmen wir hier weitere Informationen von Schlittenhunde-Kennern auf.
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